Der Deutsche Wetterdienst hatte vor Sturmböen gewarnt. In exponierten Lagen waren Windgeschwindigkeiten von bis zu 95 Kilometern pro Stunde möglich. Ob dieser Spitzenwert tatsächlich in Lemgo erreicht wurde, ist bislang nicht durch eine konkrete Messung bestätigt.
Wenn der Wind zur Gefahr wird
Der Sturm zeigte, wie schnell lose Gegenstände zum Problem werden können. Was nicht ausreichend gesichert ist, kann von kräftigen Böen erfasst und mitgerissen werden. Auch Gegenstände, die zunächst stabil wirken, können umkippen.
Die Auswirkungen waren in Lemgo in der Nacht deutlich zu spüren. Wie groß mögliche Schäden sind und ob es weitere sturmbedingte Einsätze gab, ist bislang nicht abschließend bekannt.
Auch der Kreis Lippe war betroffen
Die Sturmwarnung beschränkte sich nicht auf Lemgo. Auch in anderen Teilen des Kreises mussten sich die Menschen auf kräftigen Wind einstellen. Besonders in freien und höher gelegenen Bereichen können Böen stärker ausfallen als in geschützten Straßen.
Ob es in weiteren lippischen Städten und Gemeinden zu Schäden oder Feuerwehreinsätzen kam, ist noch offen. Eine vollständige Bilanz für den Kreis Lippe liegt bislang nicht vor.
Vorsicht vor weiteren Böen
Nach einer solchen Sturmnacht lohnt sich ein Blick auf den eigenen Garten, Balkon oder Hof: Lose Gegenstände sollten gesichert und mögliche Schäden vorsichtig überprüft werden. Bei kräftigem Wind ist außerdem Abstand zu Bäumen und losen Bauteilen ratsam.



